Preise • Veröffentlicht am 25. Mai 2026

Laufende Kosten einer Wärmepumpe: Strom, Wartung, Versicherung

Neben den Anschaffungskosten zählen die Betriebskosten. Wir zeigen, was eine Wärmepumpe jährlich an Strom, Wartung und Versicherung kostet.

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Laufende Kosten einer Wärmepumpe: Strom, Wartung, Versicherung

Wer kalkuliert, ob sich der Heizungswechsel lohnt, darf nicht nur auf die Anschaffungskosten schauen. Die laufenden Betriebskosten bestimmen die langfristige Wirtschaftlichkeit. Eine Wärmepumpe gilt als sehr wartungsarm und günstig im Unterhalt. Wir schlüsseln die jährlichen Kosten für Strom, Wartung und optionale Posten transparent auf.

1. Die Stromkosten (Der größte Posten)

Die Stromkosten hängen von drei Faktoren ab: dem Wärmebedarf des Hauses, der Effizienz der Wärmepumpe (Jahresarbeitszahl JAZ) und dem Strompreis.

Berechnungs-Faustformel:
(Wärmebedarf des Hauses in kWh / JAZ) × Strompreis pro kWh = Jährliche Stromkosten

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (Wärmebedarf 15.000 kWh, JAZ 3,5) ergibt sich bei einem speziellen Wärmepumpenstromtarif von 28 Cent/kWh folgende Rechnung:
(15.000 / 3,5) × 0,28 € = 1.200 € Stromkosten pro Jahr.

2. Wartung und Service (Sehr überschaubar)

Im Gegensatz zu Gas- oder Ölheizungen gibt es bei einer Wärmepumpe keinen Verbrennungsprozess. Es entstehen keine Rußablagerungen und es verschleißen keine Zündelektroden.

  • Wartung durch den Fachbetrieb: Wir empfehlen eine Wartung alle zwei Jahre. Geprüft werden der Druck des Kältemittelkreislaufs, die Einstellungen der Regler und die Dichtungen. Kosten: ca. 150 € bis 250 € pro Wartung (umgerechnet ca. 100 € pro Jahr).
  • Schornsteinfeger: Da keine Verbrennung stattfindet, entfällt der Schornsteinfeger komplett. Sie sparen jährlich ca. 80 € bis 120 € gegenüber einer Gasheizung.

3. Versicherung und Zählergebühr

  • Zusätzlicher Stromzähler: Nutzen Sie einen günstigen Wärmepumpenstromtarif, verlangt der Netzbetreiber einen separaten Stromzähler. Die jährliche Zählergebühr (Messstellenbetrieb) beträgt ca. 20 € bis 40 €.
  • Gebäudeversicherung: Es empfiehlt sich, die Wärmepumpe (insbesondere das im Außenbereich aufgestellte Außengerät gegen Diebstahl oder Vandalismus) in die Wohngebäudeversicherung aufzunehmen. Dies erhöht den Jahresbeitrag meist nur um 10 € bis 30 €.
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